Die "Hohe Schrecke"

Die Hohe Schrecke ist ein rund 8.000 Hektar großes naturnahes Waldgebiet im Norden Thüringens. Große Teile des Waldes waren zwischen 1945 und 1993 militärisches Sperrgebiet. Die Sowjetarmee hatte hier einen Schießplatz und größere Kommandobunker. Aufgrund des Militärstatus wurde der Wald forstlich nur wenig genutzt. Knapp 50 Jahre lang konnten sich deshalb hier sehr naturnahe Waldstrukturen mit einer besonders artenreichen Tier- und Pflanzenwelt entwickeln. Die Hohe Schrecke gilt heute als einer fledermausreichsten Wälder Deutschlands. Der Wald ist außerdem ein Eldorado für Käfer – allein 20 sogenannte Urwaldreliktarten könnten hier nachgewiesen werden. Diese Käfer zeigen eine lange Waldtradition an: In der Hohen Schrecke haben seit der letzten Eiszeit immer Bäume gestanden haben. Heute wachsen hier vorzugsweise Buchen und Eichen.

Die Unternehmensfamilie Lindhorst geht mit dem über viele Jahrhunderte gewachsenen Naturerbe sehr sensibel um. Unser Ziel ist es, trotz einer forstwirtschaftlichen Nutzung den hohen naturschutzfachlichen Wert des alten Waldes dauerhaft zu erhalten.